Manche mögen sie nicht, einige haben sie noch nie probiert und andere wiederum lieben sie: die Blutwurst. Ich selbst hatte schon die ein oder andere Begegnung mit ihr, aber seit Kurzem bin ich ein absoluter Fan.

Denn das, was Aleksander Zupanc von der Loui Jules Grillboutique mit der katalanischen Blutwurst „Morcilla“ komponierte, war schlichtweg zum Niederknien. Nachkochen unbedingt empfohlen.

Anleitung

1 Aprikosenbrot: Margarine oder Butter schaumig rühren, Zucker + Vanillinzucker, Salz, Eier, nach und nach zugeben und verrühren. Mehl mit Backpulver esslöffelweise hineingeben und verrühren. Wenn der Teig zu fest wird mit etwas Milch „verdünnen“. Im Anschluss die gewürfelten Aprikosen hineingeben. Bei 175-200 Grad ca. 75-90 Min. im Ofen backen. Auskühlen lassen.

2 Tomaten-Aprikosen-Ragout: Tomaten, Aprikosen, Zwiebeln & Kräuter zu einem Ragout vermengen und mit dem Olivenöl verrühren. Wichtig: Nicht salzen, damit das Ragout kompakt bleibt und nicht wässrig wird.

3 Blutwurst: Den Darm der Wurst entfernen und in 4 gleich große zylindrische Stücke schneiden. auf ein geöltes Backblech legen und im Ofen bei 180°C ca.10 Minuten erhitzen.

4 Anrichten: Den lauwarmen Kuchen halbieren und in 4 gleiche große rechteckige Scheiben schneiden. Die Wurst aus dem Ofen nehmen und auf den Kuchen legen. Das Ragout auf die Wurst geben mit Öl beträufeln und fein geschnittenen Schnittlauch darüber geben!

 

Zutaten

1) Wurst & Ragout: 800g Morcilla, Blutwurst oder französische Boudin Noir, 75g getrocknete gewürfelte Aprikosen, 150g frische Tomaten gewürfelt ohne Kerngehäuse, 50ml Olivenöl, 1 Bund Schnittlauch, 1 Bund glatte Petersilie, 1 Rote Zwiebel, 100g gehackte Oliven ohne Stein ( Nizza, Taggiasche oder Peranzane)

2) Aprikosenbrot: 250g Margarine oder Butter, 250g Zucker, 500g Mehl, 4 Stk. Eier, 1 Pkt. Vanillezucker, 0,5 P. Backpulver, 1 Prise Salz, 20ml Milch, 75g getrocknete gewürfelte Aprikosen