Das Radieschen mag sich einen Ort für „Kaffee und Erinnerungen“ nennen und damit Recht haben. Für mich ist das kleine, im Buntentorviertel gelegene Lokal allerdings untrennbar mit der Inhaberin und Köchen Eva sowie ihrer besonderen Essphilosophie verbunden, die ich als Gast einer Veranstaltung bei einer von ihr energisch gehaltenen Rede mitbekam.

Offen gestanden war dieses Rezept dann nur eine Ausrede, um mal mit ihr über ihre Philosophie, die das Kochen und Backen mit überwiegend fairen, regionalen und saisonalen Zutaten einschließt, ins Gespräch zu kommen. Umso besser am Ende, dass die hieraus entstandene vegane Schokotarte nicht nur sündhaft lecker schmeckt, sondern auch verblüffend leicht zuzubereiten ist.

Anleitung

1. Für den Mürbeteig das Mehl, die Butter oder Margarine, 100g Zucker (wahlweise etwas Agavendicksaft oder Dattelsirup), eine ordentliche (!) Prise Salz, Apfelmus (oder zerdrückte Banane) zusammen verkneten.


2. Den Teig sodann in eine gefettete 28-ger Form drücken und den Rand ca. 5 cm. hoch machen. Bei 180 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen.


3. Für die Schoko-Masse die Zartbitter-Schokolade mit der Kokosmilch in einem Topf zusammenschmelzen lassen. Anschließend auf den Mürbeteig geben und im Kühlschrank – hier ist Geduld gefragt – so lange aufbewahren, bis die Masse schnittfertig ist.

Zutaten

Mürbeteig: 250g Mehl, 125g vegane Butter oder Margarine, 100g Zucker, eine Prise Salz und zum Binden Apfelmus

Schoko-Masse: 300g zartbitter Schokolade mit 400ml Kokosmilch